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Der Mensch hieß “Benno Ohnesorg” mit “e” nach dem “Ohn”

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Dass auf den lieblosen Schildern der Name von Benno Ohnesorg falsch geschrieben ist, das ist nur das letzte passende I-Tüpfelchen auf 5 Jahre Baustellengeschichte. Bei leicht kühlem Wetter ist es nun endlich passiert. Die BOB ist inkl. Hochbahnsteig eingeweiht worden. Bei Kaffee und Streuselkuchen trafen sich ca. 50 Leute, die zum großen Teil Kraft ihres Amtes anwesend waren, am kleinen Bärendenkmal vor der Apotheke. Man kommt sich ein bisschen verloren vor zwischen all den Leuten, die sich offenbar alle gut kennen. Ein paar Presseleute dazu und 3-4 versprengte Bürger.

Ich will ja nicht nochmal meckern, aber die roten Schilder, mit Draht an ein paar Laternen gewickelt, finde ich lieblos und unprofessionell. An der Haltestelle der 17 standen auch Leute rum, die auf die Bahn warteten, obwohl dort nichts mehr hält.

Kurz vor 14:00 ließen sich Herr Jagau, Herr Strauch und Herr Neiß noch auf dem gigantischen Hochbahnsteig von der wohlwollenden Presse ablichten, danach gab´s kleine und ein bisschen größere Reden. Mit leichter Verspätung, wie gehabt. Herr Jagau fand den Hochbahnsteig schön, Herr Strauch auch, was sollen sie auch anderes sagen. Die fast poetischen Ausführungen zum verbindenen Charakter des Hochbahnsteiges für Linden und die Calenberger Neustadt fand ich stark übertrieben. Ich will im Januar mal den verbindenden Charakter sehen, wenn´s dort wie Hulle zieht, auf diesem Hochbahnsteig auf dem keiner wirklich ein- und aussteigen will. Man muß allen Rednern zugute halten, dass sie nicht von optimaler Bauabwicklung geschwärmt haben und mehr oder minder durchblicken ließen, dass sie alle froh sind, dieses Thema jetzt vom Tisch zu haben. Herr Strauch baute dann gleich schon mal vor und sprach von auch zukünftig noch zu lösenden Problemen. Rainer Grube fand, ohne die Stimmung zu sehr zu belasten, einige kritische Worte. Die Brachialität des Bauwerks wirkt schon etwas beängstigend. Da hat er recht. Zum Abschluß gelang es mir drei ausgedruckte Exemplare meines Blogs an den Mann zu bringen: Herr Jagau nahm ein Exemplar dankend und interessiert entgegen (ich hoffe er guckt mal rein). Rainer Grube wird´s wohl lesen, er kannte den Blog auch. Dem infra-Geschäftsführer Stefan Harcke, konnte ich das 3.Exemplar in die Hand drücken. Auch ihm traue ich zu, dass er mal einen Blick in den Ausdruck wirft. Herr Strauch war umgehend nach der letzten Rede wieder auf der Flucht. Vermutlich wartete die nächste repräsentative Aufgabe.

Comments

Comment von Micha
Zeit 13. August 2014 um 15:10

Verstehe auch nicht, wie man so unproffesionell sein kann. Ist für mich völlig unbegreiflich.

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